März 8, 2022

Parenthood im Business

Kolumne "Business ist weiblich" - Parenthood im Business

Bilder gehen um die Welt: Der Osten, der den dominierenden Westen angreift, Auszug eines grossen Kongresses, in dem lauter weisshaarige weiße Männer abgelichtet sind und sich daraufhin dem Diversitätsfokus stellen dürfen. Die Diskussionen und Angleichungen der zuvor wenig beachteten Gender-Gruppe, Frieday-for-Future Bewegung, Black-Life-Matters Bewegung. All diese Bilder und Beiträge gehen um die Welt. 

Was passiert? 

Das bisher „Unterdrückte“, nicht ernst genommene erhebt sich, denn die weiblichen Energien erheben sich. Die Welt ist im Wandel. In den 1980er Jahren hat es Stück für Stück begonnen, die Jahrtausendwende hat die zunehmende Dynamik der Entwicklungen eingeläutet und spätestens seit 2019 spüren wir, dass sich buchstäblich alles an allen Ecken und Enden ändert. Die Welt, so wie wir sie kennen gelernt haben ändert sich.

Auszug aktueller Business-Entwicklungen


Wir merken es an dem neuen Zeitgeist, dass Empathie auf einmal eine Rolle in den Führungsetagen spielen soll. Wir merken es daran, dass sich der Arbeitgebermarkt Schritt für Schritt zu einem wirklichen Arbeitnehmermarkt entwickelt, wir merken es an den Ansprüche der nachkommenden Generationen nach Sinn, Nachhaltigkeit und einer echt gelebten Work-Life Balance an ihren Arbeitgeber. Wir merken es daran, dass die nachkommenden Generationen Karriere anders definieren. 

Die bisherigen Dominanzgebilde sind nicht mehr erwünscht und dürfen bzw. müssen sich sogar aufweichen, in wahre Gemeinschaften. Ein gemeinschaftliches Miteinander, in dem sich MENSCHEN begegnen und nicht alleine Funktionstitel. Ein Miteinander, in denen es um Bedürfnisse geht und nicht um den reinen Nutzen.


Und gleichzeitig hat sich auch gezeigt, dass es nicht um die Verdrängung des einen geht, sondern um das Erkennen, wie wichtig beides zusammen ist. Das Männliche und das Weibliche. Im Krisenmodus, in dem wir seit über zwei Jahren stecken, brauchen wir unsere männlichen Energien der Taktik, Umsetzungsstärke, Schutz, Strategie, usw. Es geht also, wie im letzten Beitrag bereits angedeutet, um eine Angleichung, damit endlich eine wirkliche Partnerschaft entstehen kann. Eine Partnerschaft, die im aktiven Wechselspiel zueinandersteht, sich einander bedingt und durch ihr Sein selbst, bereits den Ausgleich schafft.


Für das Business bedeutet das: Werteangleich, Angleichung der Denk- und Handlungsweisen, Eröffnung von Möglichkeitsräumen, Angleichung der Sprache, Bedarfsabdeckungen usw.


Das Schöne dabei ist, wir alle haben beide Energien in uns. Im Parenthood dürfen dann auch alle gleichermaßen gelebt werden. Kein Verstecken, kein Verstellen mehr, sondern Ausgleich und Balance. Dadurch fallen die Begrenzungen und ein "Meer" an Möglichkeiten zeigt sich.


Wie erlebst du die heutige Welt? Was braucht es aus deiner Sicht, um der sich verändernden Welt zu begegnen? Schreib es uns gerne.

Über Nadja Forster

Sie ist Mehrfachunternehmerin mit Herz, (Business-)Vordenkerin sowie Potenzial-& Zukunftsforscherin, Potenzialexpertin und hat mit einer Kollegin zusammen Empathyconomics® entwickelt, ein Wirtschaftskonzept, dass auf Empathie beruht. 

Meine Leidenschaft ist die Mitgestaltung der aktuellen Zeit. Dabei zählt für mich immer das Holistische, Ganzheitliche. Denn nur dann, wenn wir erkennen, dass alles mit allem verbunden ist, können wir auf die gesamte Vielfalt und alle Potenziale zugreifen, was die Basis für nachhaltiges und wahrhaftig unendliches Wachstum im 21. Jahrhundert bildet.


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