Januar 7

Steueränderungen 2021

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Im vergangenen Jahr waren die Gesetzgeber aufgrund derKrisensituation sehr aktiv, so dass auf uns UnternehmerInnen einige Gesetzesänderung zukommen. Hier sind die wichtigsten im Überblick.

Änderungen Steuergesetze:
  • Fristverlängerung für Corona-Sonderzahlungen: Die Frist für aufgrund der Corona-Krise gezahlten Beihilfen und Unterstützungen in Höhe von 1.500€ an Arbeitnehmer wird bis Juni 2021 verlängert.
  • Entfernungspauschale: Ab 2021 gelten ab dem 21. Kilometer 0,35€ pro Kilometer. Von 2024-2026 erhöht sich die Entfernungspauschale auf 0,38€ ab dem 21. Kilometer.
  • Investitionsfrist: Läuft die 3-Jahresfrist der Investitionsabzugsgrenze mit 2020 aus, wird diese Frist um ein Jahr verlängert. Die Investitionen können nun auch noch in 2021 getätigt werden.
  • Anhebung der Freigrenze ab 01.01.2022 von 44€ auf 50€.
  • Steuerbefreiung für bestimmte Weiterbildung- und Beratungsleistungen: §3 Nr. 19 EStG bedeutet, dass Beratungsleistungen für ausscheidende Arbeitnehmer im Rahmen der beruflichen Neuorientierung durch den Arbeitgebers oder durch Veranlassung Dritter, steuerfrei sind.
  • Verlängerung der Steuerfreiheit der Kurzarbeitergeld-Zuschüsse: Die Befristung ist bis Ende 2021 verlängert worden.
  • Anhebung der Grenze für den vereinfachten Zuwendungsnachweis: Der Betrag für Spenden und Mitgliedsbeiträge ist auf 300€ erhöht worden.
  • Datenaustausch zwischen privaten Krankenversicherungen, Finanzverwaltung und Arbeitgebern: Die Papierbescheinigungen zwischen den Parteien sollen ersetzt werden: Start des Regelbetriebs: 01.02.2024
  • Verlustverrechnung bei Einkünften aus Kapitalvermögen: Die bisherige Verrechnungsbeschränkung aus §20 Abs. 6 Satz 5 /6 EStH wird auf 20.000€ angehoben.
  • Umsetzung des sog. Mehrwertsteuer-Digitalpakts: Ab 01.07.2021 gibt es keine Lieferschwelle mehr, sondern lediglich eine einheitliche Bagatellgrenze in Höhe von 10.000€. Zudem wird die bisherige "Mini-One-Stop-Shop-Regelung" auf Die "One-Stop-Shop-Regelung ausgeweitet.
  • Unternehmensgründer - Änderung bei der Verpflichtung zur Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen: die monatliche Abgabefrist im ersten Jahr wird in den Jahren 2021-2026 erstmals ausgesetzt (dann evaluiert). Die Frage zur Abgabe der Voranmeldung hängt von der geschätzten Steuerzahllast ab. (Hierzu unbedingt mit dem Steuerberater Ihrer Wahl sprechen.)
  • Umsatzsteuerbetrag: Seit 01.01.2021 gilt der ursprüngliche Regelsatz von 19% bzw. 7% (ermäßigter Steuersatz). Für die Gastronomie gibt es weiterhin eine gesonderte Regelung (Empfehlung: sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater).
  • Verlängerung der Strafverfolgung besonders schwerer Steuerhinterziehung: Die Verjährungsfrist wird auf 15 Jahre angehoben.


Unsere Empfehlung: Die Übersicht stellt nur einen Auszug der tatsächlichen Gesetzesänderungen dar. Für weitere Fragen sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrer Steuerberatung Ihres Vertrauens. Haben Sie keine? Dann kontaktieren Sie uns für Empfehlungen.


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